Wärmepumpe 2026: So viel Förderung bekommen Hausbesitzer in Forchheim, Bayreuth und Erlangen-Höchstadt

Fördermittelberatung für die Sanierung

Seit dem 29. Juli 2026 gilt das neue Gebäudemodernisierungsgesetz. Die Pflicht, beim Heizungstausch 65 % erneuerbare Energie zu nutzen, ist weggefallen. Die Förderung für Wärmepumpen bleibt aber hoch, und wer bald handelt, bekommt am meisten.

Die Fördersätze im Überblick (KfW 458)

BausteinSatzVoraussetzung
Grundförderung30 %alle Antragsteller
Klimageschwindigkeitsbonus16 %selbst genutzt, alte Öl-/Gasheizung (Gas ab 20 Jahren), Antrag bis 31.01.2027
Einkommensbonus40 / 30 / 10 %selbst genutzt, zu versteuerndes Haushaltseinkommen bis 30.000 / 40.000 / 50.000 €
Höchstsatz70 %, bei bis 30.000 € Einkommen 80 %

Gefördert werden in der ersten Wohneinheit bis zu 28.000 € Kosten. Daraus ergibt sich ein Zuschuss von höchstens 22.400 €. Lebt ein Kind unter 18 im Haushalt, wird das Einkommen für den Bonus um 10.000 € niedriger angesetzt.

Drei typische Fälle aus der Region

  • Einfamilienhaus in Forchheim, Gasheizung von 2001, Einkommen 70.000 €: 46 % von 28.000 € = 12.880 €.
  • Rentnerpaar in Pegnitz, Ölheizung, Einkommen 28.000 €: 30 + 16 + 40 = 86 %, gedeckelt auf 80 % = 22.400 €.
  • Familie mit zwei Kindern in Herzogenaurach, Einkommen 48.000 €: Das Einkommen zählt als 38.000 €, also 30 + 16 + 30 = 76 %, gedeckelt auf 70 % = 19.600 €.

Lohnt sich die Wärmepumpe im Altbau?

In vielen Häusern der Fränkischen Schweiz und des Bayreuther Umlands stehen Gebäude aus den 1960er bis 1980er Jahren. Ob eine Wärmepumpe dort effizient läuft, hängt vor allem von der Vorlauftemperatur und der Heizlast ab, nicht vom Baujahr. Oft reichen ein hydraulischer Abgleich und einzelne größere Heizkörper. Eine Heizlastberechnung vor dem Kauf verhindert, dass die Anlage zu groß oder zu klein ausgelegt wird.

Kombinieren mit Dämmung und Fenstern

Dämmung, Fenster und Türen fördert die BAFA zusätzlich mit 15 %. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) verdoppeln sich die förderfähigen Kosten, beim Einfamilienhaus von 30.000 € auf 60.000 €. Auf den Teil über 30.000 € gibt es 5 % zusätzlich. Die Beratung selbst wird zur Hälfte bezuschusst.

Ihr persönlicher Zuschuss

Der Fördercheck rechnet Heizung, Dämmung und Steuerbonus für Ihr Haus in zwei Minuten aus. Als Energieeffizienz-Experte aus Hiltpoltstein begleiten wir Sie in den Landkreisen Forchheim, Bayreuth und Erlangen-Höchstadt vom Antrag bis zur Auszahlung.

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Stephan Hecky, Energieberater aus Hiltpoltstein

Über den Autor: Stephan Hecky

Unabhängiger Energieberater aus Hiltpoltstein im Landkreis Forchheim, gelistet als Energieeffizienz-Experte für Wohngebäude in der Expertenliste der dena. Er erstellt Sanierungsfahrpläne, Heizlastberechnungen und Energieausweise und begleitet Förderanträge, unabhängig von Herstellern und Handwerksbetrieben.

Veröffentlicht am 27.10.2026 · Mehr über mich

Stand: 26.10.2026. Alle Angaben ohne Gewähr. Verbindlich sind die Merkblätter von KfW und BAFA.